Die meist geklickten BeiträgeAktuelle KommentareAm 29.02. 19:46 Uhr von Markus Ihle bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 19:31 Uhr von Jürgen Hellwing bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 11:26 Uhr von Marcel Köth bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 29.02. 10:55 Uhr von Marco Madness bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 28.02. 12:54 Uhr von Karina Mischkowski bei Baukunst aus Raum und Licht Am 26.02. 13:33 Uhr von Karina Mischkowski bei Den Winter nochmal einfangen | Bester Kaffee aus der DreiflüssestadtDie Passauer KaffeeschwesternIn loser Folge stellt lokalnews.de junge, kreative Unternehmen aus der Region vor. Den Anfang machen die Kaffeeschwestern aus der Rosengasse: Carolin Maras und Annika Poloczek von der Black Pirate Coffee Crew. Bei Weinen ist es ganz selbstverständlich, dass Jahrgang, Rebsorte und Herkunftsland auf dem Etikett stehen. Wer würde schon eine Flasche kaufen, auf der nichts anderes außer „Rotwein“ zu lesen ist? Wahrscheinlich niemand. „Trotzdem kaufen täglich Millionen Menschen Kaffee, ohne sich über dessen Inhaltsstoffe Gedanken zu machen“, sagt Carolin Maras. Mittlerweile schreiben auch die fünf großen Röstereien auf ihre Etiketten „100% Arabica“ oder „aus Brasilien“. Für Carolin ein Fortschritt. Trotzdem beurteilt sie das allgemeine Kaffeewissen der Deutschen immer noch als mangelhaft: „Viele kennen nicht einmal den Unterschied zwischen Arabica und Robusta." Arabica vs. Robusta – Über Geschmack lässt sich streiten Arabica-Bohnen sind eher fruchtig und blumig mit leichten Zitrusnoten. Wer Anfällig für Magen- oder Schlafprobleme ist, sollte es mit Arabica probieren: Die Bohnen enthalten weniger Säure als Robusta und haben auch nur halb so viel Koffein. Robusta-Bohnen haben ein würzigeres Aroma. Sie schmecken schokoladig bis nussig und eignen sich gut für Kaffee-mit-Milch-Trinker, Cappuccino oder Latte Macchiato. Entscheidend ist auch die Röstdauer der Bohnen. Industrieller Kaffee wird in der Regel eine Minute bei bis zu 450 Grad geröstet. „Für die Bohnen ist das eine Schockbehandlung“, sagt Carolin Maras. Bei der Röstung von Hand werden die Bohnen 15 bis 30 Minuten bei höchstens 220 Grad behandelt. Das hat auch den Vorteil, dass Bitterstoffe und Säuren – oft verantwortlich für Sodbrennen und Magenbeschwerden – verloren gehen. Auch in der Auswahl der Bohnen haben kleine Röster für Carolin Maras das bessere Händchen. „Auf großen Plantagen wird maschinell geerntet – das heißt, es landen auch un- und überreife Bohnen in der Produktion.“ Außerdem experimentieren kleinere Röster mehr mit unterschiedlichen Bohnenkombinationen. In ihrem Kaffeeclub stellen die Schwestern monatlich einen Röster vor. Die Kunden bewerten dessen Angebot – was für gut befunden wurde, bleibt dauerhaft im Sortiment. Die Kundschaft ist, auch zum Erstaunen der Unternehmerinnen, überwiegend männlich. Seit über einem Jahr sind sie jetzt im Geschäft. Was haben sie gelernt? "Dass man an sich und die Sache glauben muss, um Rückschläge verkraften zu können", sagt Carolin. Und: "Du musst dich wirklich reinknien und dich auskennen in deinem Fach - sonst verlierst du deine Glaubwürdigkeit." ![]() Bildergalerie starten » |
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| Bericht wurde veröffentlicht von Laura Lugbauer | Für Kritik, Lob oder Verbesserungsvorschläge nutze unser Feedbackformular. Gerne auch 100% anonym. |
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