30.01.2012 Interdisziplinär ist nicht immer ein VorteilAbschluss der Serie "Meine Uni Passau": European Studies 09.01.2012 1. Semester: Lernen, Feiern und Leute kennenlernenTheresa (18) und Katharina (19) studieren Rechtswissenschaft Weitere Beiträge auf der Themenseite Die meist geklickten BeiträgeAktuelle KommentareAm 29.02. 19:46 Uhr von Markus Ihle bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 19:31 Uhr von Jürgen Hellwing bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 11:26 Uhr von Marcel Köth bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 29.02. 10:55 Uhr von Marco Madness bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 28.02. 12:54 Uhr von Karina Mischkowski bei Baukunst aus Raum und Licht Am 26.02. 13:33 Uhr von Karina Mischkowski bei Den Winter nochmal einfangen | Neue Uni-Serie: Simon Heuberger und der Studiengang Lehramt"Ich wollte schon immer Lehrer werden"Die Uni boomt - Dieses Semester sind es über 10.000 eingeschriebene Studenten. Grund für den regen Zulauf ist zum Einen der doppelte Abiturjahrgang, zum Anderen das gute Studienangebot. Wir lassen in unserer Serie „Meine Uni Passau“ Studenten zu Wort kommen, die uns einen Einblick in ihren Studiengang geben. Mehr zum Thema: Alle Beiträge zum Thema "Meine Uni Passau" findest Du auf unserer Themenseite. Den Anfang macht Lehramtsstudent Simon Heuberger. Uni mit Heimatnähe – Bildung ist Ländersache Warum er in Passau studiert, liegt für ihn auf der Hand. „Ich wollte in der Nähe bleiben und meine Fächerkombi wurde hier angeboten“, erklärt er. Simon kommt aus Windorf, ca. 20 Kilometer von Passau entfernt. Da ihm sein soziales Engagement bei den Pfadfindern in Vilshofen am Herzen liegt, hat sich Simon für die Uni mit Heimatnähe entschieden. Simon wohnte zudem schon anderthalb Jahre vor seinem Studium in Passau. Sein Studiengang ist stark geprägt von niederbayerischen Studenten. Grund dafür ist, dass man Lehramt am besten in dem Bundesland studiert, in dem man später auch unterrichten möchte. Deshalb bleiben auch viele in der Heimat. „Wenn du in Bayern studierst, wirst du in Bayern eingesetzt. Bildung ist Ländersache“, sagt Simon. Trotzdem gibt es auch einige, die von weit her nach Passau kommen um Lehramt zu studieren. Wir haben Kommilitonen aus Köln, Hamburg und Berlin“, erzählt Simon. Untereinander verstehen sich in ihrem Studiengang alle, es gibt dort keine Abgrenzung zwischen Bayern und „Nicht-Bayern“. Simon hält sich dann auch mal mit dem bairischen Dialekt zurück. „Wer Deutsch unterrichtet, muss sich auch zwangsweise in Hochdeutsch unterhalten können und passt den Dialekt an“, so Simon. Mit seinen bayerischen Kumpels redet er natürlich weiter bairisch. „Gutes Zeitmanagement ist wichtig“ Für alle Lehramt-Neustarter hat Simon einen Tipp: „Scheut es nicht, euch zu informieren.“ Netzwerke, wie Palehrer.net sind eine gute Anlaufstelle. Auf dieser Seite findet man Stundenplanhilfen, alle Veranstaltungen und wichtigen Termine. Man solle gerade darauf achten, dass man Termine nicht übersieht, sagt Simon. „Ein gutes Zeitmanagement ist wichtig, ich selbst hab schon die Anmeldung für ein Praktikum übersehen und musste dann ein Semester warten.“ Es sei immer peinlich, wenn man dann im Nachhinein ins Sekretariat kriechen müsse. ![]() Der Blick auf den Inn gerichtet - Simon sitzt gern im Amphitheater Mein Lieblingsort - Das Amphitheater Simon Heubergers Lieblingsort an der Uni ist eine Grünfläche zwischen Mensa und dem Wirtschaftsgebäude, direkt am Inn. Angelegt ist diese Fläche wie ein Amphitheater und im Sommer kann man dort auf dem Gras sitzen und auf den Inn blicken. „Da hast dei Ruah und kannst entspannen“, erzählt Simon. Auch in der Freizeit ist er eher ein ruhiger Typ. Wenn er abends mit Freunden weggeht, geht er lieber in eine gemütliche Kneipe in der Altstadt oder Innstadt. „Ich bin kein Clubmensch“, sagt er. Simon fühlt sich wohl an der Universität und allgemein in Passau. Er mag besonders die Innpromenade, den Weihnachtsmarkt im Winter und die Tatsache, dass Passau so schön übersichtlich ist. „Passau ist eine schöne Stadt und es ist alles eng zusammen, in kurzer Zeit kannst du alles besorgen.“ Das gleiche ließe sich auch auf die Universität übertragen, sagt er. „Auf dem Campus ist alles schnell erreichbar.“ Fotos: Vinzenz Gebhardt
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