30.01.2012 Interdisziplinär ist nicht immer ein VorteilAbschluss der Serie "Meine Uni Passau": European Studies 09.01.2012 1. Semester: Lernen, Feiern und Leute kennenlernenTheresa (18) und Katharina (19) studieren Rechtswissenschaft Weitere Beiträge auf der Themenseite Die meist geklickten BeiträgeAktuelle KommentareAm 29.02. 19:46 Uhr von Markus Ihle bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 19:31 Uhr von Jürgen Hellwing bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 11:26 Uhr von Marcel Köth bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 29.02. 10:55 Uhr von Marco Madness bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 28.02. 12:54 Uhr von Karina Mischkowski bei Baukunst aus Raum und Licht Am 26.02. 13:33 Uhr von Karina Mischkowski bei Den Winter nochmal einfangen | Melanie Schmitt und Paul Przybilla über Kulturwirtschaft„Wir studieren Kulturenaustausch“Melanie Schmitt (23) und Paul Przybilla (26) studieren beide im dritten Semester Kulturwirtschaft. Heute stellen sie ihren Studiengang gemeinsam vor. Mehr zum Thema: Alle Beiträge zum Thema "Meine Uni Passau" findest Du auf unserer Themenseite. Der Studiengang Kulturwirtschaft/International Cultural and Business Studies wurde erst letzte Woche bei dem bundesweiten Wettbewerb Cum Laude als zweitbester Studiengang Deutschlands ausgezeichnet. Lokalnews berichtete darüber. Melanie und Paul erzählen uns nun, warum sie sich für dieses Studium entschieden haben. Mannheim, Duisburg oder Passau „Ich habe einen Studiengang gesucht, der Kultur und Internationales beinhaltet“, sagt Melanie. In Mannheim und Duisburg habe sie ähnliche Studiengänge gefunden, aber ihr Favorit war schließlich Passau. Da sie aus der Nähe von München kommt, ist Passau auch am nächsten zu ihrem Heimatort. Paul stammt aus Straubing, auch bei ihm war die Heimatnähe ein wesentlicher Faktor. Außerdem habe er sich schon ein paar Jahre zuvor, während seiner Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann, in die Stadt Passau verliebt. ![]() Paul und Melanie in der Lounge der Zentralbibliothek Lateinamerika und Ostmitteleuropa Jeder Student kann im Studiengang seinen eigenen Kulturraum wählen. Zur Auswahl stehen: frankophoner, iberoromanischer, angloamerikanischer, ost- und mitteleuropäischer, südostasiatischer, italienischer und deutscher Raum. Melanie hat sich für den Ibero-Kulturraum entschieden, dieser beinhaltet die Auseinandersetzung mit Spanien, Portugal und Lateinamerika. Sie war bereits sechs Wochen in Chile und ein Jahr in der Karibik zur Kinderbetreuung, deshalb hat sie sich für diesen Kulturraum entschieden. Melanie spricht Spanisch und lernt zur Zeit Portugiesisch. „Das ist nicht schwer zu erlernen, wenn man schon Spanisch kann“, sagt sie. Bei Paul fiel die Entscheidung auch nicht schwer: Da er polnische Wurzeln hat, hat er sich für den ost- und mitteleuropäischen Kulturraum entschieden. Als Sprache hat er deshalb auch Polnisch gewählt. Als „Kuwi“ ist ein Praktikum im Ausland oder ein Auslandssemester Pflicht. Melanie und Paul haben das noch vor sich. Paul möchte gerne nach Krakau, „in die Kulturhauptstadt Polens, dort treffen sich einzigartige Künstler, Literaten, Musiker und Schauspieler Ostmitteleuropas.“, erzählt er schon vorfreudig. Melanie zieht es hingegen einige tausend Kilometer weiter südwestlich: „Ich möchte nächstes Semester nach Argentinien, Santiago del Estero.“ „Eierlegende Wollmilchsau“ „Unser Studiengang hat insgesamt fünf Module“, erklärt mir Melanie, „das interkulturelle Basismodul, Kulturraumstudien, Wirtschaftswissenschaften, Sprachen und das Profilmodul mit Praktikum oder Auslandsstudium“. Das interkulturelle Basismodul gebe einen groben Überblick und die Kulturraumstudien würden sich mit Geschichte, Gesellschaft und der Geographie des gewählten Raums beschäftigen. „In Wirtschaftswissenschaften hat man unter anderem Mathematik für Wirtschaftswissenschafter und Betriebliches Rechnungswesen “, fügt Paul hinzu. Insgesamt werden also viele Bereiche mit dem Studiengang abgedeckt. „Wenn man mit dem Studium fertig ist, wird man zur eierlegenden Wollmilchsau“, sagt er scherzhaft. Was kommt nach dem Kuwi-Studium? ![]() Paul möchte als Kulturreferent arbeiten Melanie kann sich vorstellen, später in Lateinamerika zu arbeiten. „Die Botschaft und das Konsulatswesen interessieren mich“, sagt sie. Der Kultursektor sei nicht groß, deshalb müsse man erstmal einen Fuß in die Tür bekommen. Bei Mathe nicht verzweifeln ![]() Melanie will später ins Ausland Fotos: Gebhardt
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