30.01.2012 Interdisziplinär ist nicht immer ein VorteilAbschluss der Serie "Meine Uni Passau": European Studies 09.01.2012 1. Semester: Lernen, Feiern und Leute kennenlernenTheresa (18) und Katharina (19) studieren Rechtswissenschaft Weitere Beiträge auf der Themenseite Die meist geklickten BeiträgeAktuelle KommentareAm 29.02. 19:46 Uhr von Markus Ihle bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 19:31 Uhr von Jürgen Hellwing bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 11:26 Uhr von Marcel Köth bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 29.02. 10:55 Uhr von Marco Madness bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 28.02. 12:54 Uhr von Karina Mischkowski bei Baukunst aus Raum und Licht Am 26.02. 13:33 Uhr von Karina Mischkowski bei Den Winter nochmal einfangen | Marco Weber (23) und der Studiengang StaatswissenschaftenEin Studium, das alles vereintDer Staat steht bei Marco Weber im Mittelpunkt seines Studiums Governance and Public Policy – Staatswissenschaften. Er erklärt in unserer Reihe „Meine Uni Passau“, wie sein Studium aufgebaut ist und wie man es am besten meistert. Mehr zum Thema: Alle Beiträge zum Thema "Meine Uni Passau" findest Du auf unserer Themenseite. Interdisziplinäre Lehre „Mein Studiengang ist interdisziplinär aufgebaut“, erklärt Marco. Sein Studium beleuchtet mehrere Gesichtspunkte eines Staates: Geschichte, öffentliches Recht, Politikwissenschaften, Soziologie und VWL sind die verschiedenen Bereiche, die es beinhaltet. „Jeweils drei Veranstaltungen hat man hierbei als Basismodul“, sagt er. Nach dem Basismodul, das jeder machen muss, kann man sich spezialisieren. ![]() Marco schreibt im Moment seine Bachelorarbeit Marco Weber hat als seinen Schwerpunkt die Volkswirtschaftslehre gewählt. Das sei für ihn der interessanteste Fachbereich. „Bei VWL beschäftigt man sich mit konkreten wirtschaftlichen Problemen und redet nicht um den heißen Brei herum“, sagt er. Die meisten seiner Kommilitonen würden aber Politik als Schwerpunkt wählen, da VWL sehr „mathelastig“ sei und viele damit Probleme haben. Marco studiert nun im siebten Semester und schreibt gerade seine Bachelorarbeit. Der Titel ist „Ökonomische Analyse der Wirkungen der europäischen Regionalpolitik“. Auf die Frage, was man sich darunter vorstellen kann, erklärt der 23-Jährige: „Meine Arbeit beschäftigt sich damit, wie Gelder in verschiedenen Regionen wirken und wie sich dadurch diese Regionen entwickeln.“ Er vergleiche hierbei strukturschwache und strukturstarke Regionen. Politik, VWL und Jura in einem Studiengang Passau wurde ihm empfohlen. Er kommt aus Freiburg im Breisgau und ein Bekannter, der Jura studiert, hatte ihm von dem guten Ruf der Uni Passau erzählt. Nach dem Abi sei Marco zwischen Politik, VWL und Jura geschwankt. „Dieser Studiengang vereint das alles“, sagt er, „es werden die komplexen Probleme der heutigen Zeit betrachtet.“ Die Universität selbst gefällt ihm auch: „Hier hat man alles auf einem Fleck“, sagt der Staatswissenschaften-Student. Allerdings wäre der rege Zugang an Erststudenten in diesem Semester etwas lästig: „Man kommt bald nicht mehr durch die Gänge“. Bachelor, was dann? Im Dezember muss er seine Bachelorarbeit abgeben. Bis März ist er dann noch in Passau und belegt verschiedene Lehrveranstaltungen, um sich für den Master vorzubereiten. Außerdem ist er Tutor am Lehrstuhl für Volkswirtschaftstheorie für das Fach Makroökonomik. „Mikroökonomik setzt sich mit dem Individuum auseinander. Makroökonomik bezieht sich auf die gesamte Wirtschaft wie Konjunktur, Zinspolitik oder Inflation“, erklärt er. ![]() Sein Lieblingsort: Der Innenhof des Nikolaklosters Keinen Klausurenturm aufbauen Was gute Ratschläge für Neuankömmlinge in seinem Studiengang betrifft, sagt Marco selbstkritisch, sei er „der schlechteste Ansprechpartner. Dann müsste man von morgens bis abends lernen.“ Deshalb wäre sein Tipp nicht zu verbissen zu sein, sonst lande man in einer Sackgasse. Es wäre aber trotzdem wichtig von Anfang an dran zu bleiben. „Wenn man zu viel schiebt, baut sich irgendwann ein Klausurenturm auf, der dann schwer zu bewältigen ist“, sagt er. Dass manche Studenten zu wenig Struktur in ihrem Studium haben, fällt ihm auch während seiner Arbeit als Tutor auf. „Morgens um acht Uhr sind es oft nur an die zehn Studenten in meinem Tutorium, abends um 17 Uhr dann 60 bis 70 Studenten.“ Solche Zahlen erfüllen das Klischee des faulen Studenten und Langschläfers. Marco hingegen darf man bedenkenlos von jenen Klischees ausschließen. Foto: Vinzenz Gebhardt
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