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Stadler wirbt für Schülerwettbewerb gegen Rechts

"Toleranz zeigt sich im Handeln"

Schüler im Kampf gegen Rechtsextremismus: Anlässlich des heutigen Holocaust-Gedenktages wirbt FDP-Stadtrat Dr. Max Stadler in seinem Amt als Justizstaatssekretär bei Passaus Schulen für einen Wettbewerb des Bundesjustizministeriums.

veröffentlicht von Esther Mischkowski am 27.01.2012 16:01 Uhr im Ressort Bildung & Kultur

Bis zum 20. April noch können sich Schüler entweder mit Einzel-, Gruppen- oder Klassenprojekten gegen Rechts beim bundesweiten Wettbewerb bewerben. Justizstaatssekretär Dr. Max Stadler nahm den heutigen Holocaust-Gedenktag zum Anlass, nochmals per Pressemitteilung explizit auch die Passauer Schulen zur Teilnahme aufzurufen.

Stadler: Würde gut zu den engagierten Passauer Schulen passen



Dr. Max Stadler (FDP)
Stadler betonte, dass es in der Region Passau bereits ein starkes Engagement in den Schulen gegen Rassismus und Intoleranz gebe. Dies werde auch von OB Jürgen Dupper befürwortet, freut sich der FDP-Politiker. Daher würde eine Teilnahme von möglichst vielen Schulen an diesem Wettbewerb des Bundesjustizministeriums gut zu den bisherigen Passauer Aktionen passen, meint Stadler.

Ziel des Wettbewerbes ist, dass 14- bis 20-Jährige Ideen für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit entwickeln sollen. In welcher Form, das steht ihnen abei völlig frei: Ob ein Aufsatz oder eine Karikatur, oder ein Video oder einer Aktion im Netz. Stadler betonte: "Gerade junge Menschen wenden sich zu Recht gegen Rechtsextremismus. Sie sollen überlegen: Was kann man im Freundeskreis, an der Schule oder in der Kommune gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Diskriminierung unternehmen?"

"Was wollt ihr konkret gegen Rechtsextremismus unternehmen?"


Ausgezeichnet werden die besten Ideen, Konzepte und Aktionen gegen Rechtsextremismus, die bis Ende April 2012 beim Bundesjustizministerium per Post oder E-Mail eingereicht werden. Der Staatssekretär bittet die Jugendlichen: "Schickt uns ein Video, gestaltet eine Webseite, macht eine Fotoreportage, schreibt einen interessanten Aufsatz, ein Essay oder baut eine Collage. Wichtig ist, dass deutlich wird, was ihr konkret gegen Rechtsextremismus unternehmen wollt oder schon tut: Was macht ihr beispielsweise, wenn Neonazis auf eurem Schulhof Propagandamittel verteilen? Was macht ihr, wenn sich Rechtsextreme in sozialen Netzwerken organisieren?"

Die Siegerprojekte werden auf der Jugendseite des Bundesjustizministeriums vorgestellt. Den Gewinnern winken Preise in Form eines MacBook Air, iPads oder iPods (für Einzelprojekte) oder Klassenreisen nach Brüssel, Berlin und München.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 20 Jahren. Sie können die Beiträge einzeln, als kleine Gruppe oder als ganze Schulklasse einreichen. Weitere Infos zum Wettbewerb und seinen Teilnahmebedingungen findet ihr auf der Jugednseite des Bundesjustizministeriums www.gerechte-sache.de.

Foto: FDP-Bundestagsfraktion


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