05.03.2012 Singlewanderung war wieder ein großer ErfolgJeden ersten Sonntag im Monat wird gewandert Weitere Bilder & Schnappschüsse Die meist geklickten BeiträgeAktuelle KommentareAm 29.02. 19:46 Uhr von Markus Ihle bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 19:31 Uhr von Jürgen Hellwing bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 11:26 Uhr von Marcel Köth bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 29.02. 10:55 Uhr von Marco Madness bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 28.02. 12:54 Uhr von Karina Mischkowski bei Baukunst aus Raum und Licht Am 26.02. 13:33 Uhr von Karina Mischkowski bei Den Winter nochmal einfangen | Erste offizielle Fahrt auf der reaktivierten StreckeDie Maus fährt mit der IlztalbahnDie Maus sitzt als Maskottchen im Führerhaus. Nach Waldkirchen ist sie heute Abend gefahren, auf der Strecke der Ilztalbahn, die an diesem Wochenende wiederaufersteht. Hinter der Maus am Steuer sitzt Stefan Gärditz, Lokführer der Regentalbahn, die mit ihren Gefährten die Ilztalbahn (ITB) bedient. "Meine Kollegen beneiden mich schon, dass ich diese Strecke fahren darf", sagt er. Die Presse und die regionale Politik hat er heute chauffiert, jede Menge Fotoapparate, eine seitlich am Führerhaus angebrachte Videokamera sogar, Freunde und Förderer der Ilztalbahn, allen voran Dr. Thomas Schempf, Geschäftsführer der Ilztalbahn-GmbH. Ungewohnt ist auch, als der Zug sich in Fahrt setzt und nach einigen hundert Metern plötzlich rechts abbiegt: rauf auf die Brücke zwischen Kachlet und Strauß-Brücke, hinterm Hornbach vorbei, unter der B85 durch und rein ins Grün. Stefan Gärditz betätigt mehrfach die Signalhupe. Einerseits aus Freude, andererseits als Warnung: Die Passauer müssen sich erst wieder daran gewöhnen, an den jahrelang brachgelegenen Gleisen aufzupassen. Die Fahrgäste applaudieren, als die Bahn die Brücke passiert hat. Nun sind die Blicke gespannt nach außen gerichtet: Wann wird man sie sehen, die Ilz? Erst nach zwei Halten ist es so weit: der erste kurz vor Tiefenbach, wo eine Familie, Anwohner der Gleise, als begeisterte Anhänger der ITB Plakate bemalt und Zweige mit Ballons geschmückt hat. Die werden eifrig geschwungen. Kurz aussteigen, Foto machen, schon ruft der Lokführer zur Weiterfahrt. Der zweite Halt dann am Bahnhof Tiefenbach. Es wird Zeit, dass man das dunkle Wasser der "Schwarzen Perle" sieht. Das schwarze Wasser, die Schwanfamilie Und da ist es. Lugt plötzlich zwischen Bäumen hervor, es geht bergab, man ist im Zug fast auf Höhe des Wasserspiegels. Das Wasser glänzt dunkel. Da drüben am anderen Ufer hat es sich eine Schwan-Familie im Gras bequem gemacht. Durchsage: "Nächster Halt Fischhaus". Anwohner sind zu den Gleisen gekommen, sie haben Fotoapparate dabei. Ein paar steigen ein und fahren mit. Mit über die nächste Brücke, die auf die andere Seite des Flusses führt. Die Natur zieht schnell an einem vorbei, die man sonst nur in gemächlichem Tempo beim Wandern erkunden kann. Und dann kommt schon Kalteneck. "Hier ist extra der Bahnsteig hergerichtet und verbreitert worden, erzählt Thomas Schempf. Ein richtiger kleiner Bahnhof ist entstanden. Es warten schon die Leute. Aussteigen. Mit einem Tuten fährt die Ilztalbahn davon, verschwindet inmitten der Bäume. Was zurückbleibt, sind die Menschen, die ihr nachschauen. Das ganze Wochenende verkehrt die ITB zu Sonderpreisen. Zu den Details geht es hier. Fotos: Wax
Aktuelle Meldungen "Rad Total im Donautal" am kommenden Sonntag, 15. April |
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