05.03.2012 Singlewanderung war wieder ein großer ErfolgJeden ersten Sonntag im Monat wird gewandert Weitere Bilder & Schnappschüsse Die meist geklickten BeiträgeAktuelle KommentareAm 29.02. 19:46 Uhr von Markus Ihle bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 19:31 Uhr von Jürgen Hellwing bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 11:26 Uhr von Marcel Köth bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 29.02. 10:55 Uhr von Marco Madness bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 28.02. 12:54 Uhr von Karina Mischkowski bei Baukunst aus Raum und Licht Am 26.02. 13:33 Uhr von Karina Mischkowski bei Den Winter nochmal einfangen | Ein Wandertipp im AltweibersommerSeverinsweg: Herbst zwischen Passau und FreinbergEin kurzer schweißtreibender Anstieg und dann weite Ebenen, duftende Felder, bunte Obstplantagen - und ein grandioser Ausblick. Wir haben einen Wandertipp für diesen wunderbaren Altweibersommer. 9,5 Kilometer lang ist die Route, die sich Passaublick-Severinsweg nennt und die man direkt am Stadtrand Passaus beginnen kann. Von der Innstadt aus geht es nach Österreichisch-Haibach, rauf nach Unterfreinberg, weiter über Freinberg und Hareth nach Anzberg. Von da steigt man wieder hinab nach Haibach. Die Dauer: drei Stunden. Die Tour ist gut ausgeschildert und bietet an diesen sonnigen Herbsttagen eine ideale Route. Nach den ersten Häusern von Passaus unmittelbarem österreichischen Nachbarörtchen Haibach biegt man gleich links ab, rein in den Wald. Hat man den 350 Meter langen, steilen Anstieg hinter sich gebracht, wird man mit einem tollen Ausblick belohnt: Man steht hoch über dem Donautal, blickt bis in den Bayerischen Wald, sieht in der Ferne Rachel und Lusen - und im Vordergrund die Veste Oberhaus sowie die ZF in Lindau, die Kräutelsteinbrücke und Grubweg. Vorbei an Fallobstwiesen geht es nach Unterfreinberg. Äpfel und Birnen zieren die tief hängenden, knorrigen Äste, die Herbstsonne wirft lange Schatten auf das Gras. Der Ort geht über in Freinberg, und hier gibt es gleich die erste Einkehrmöglichkeit: den Weinbeisser. Federnder Waldboden und der nächste Biergarten Federnder Boden schont die Wandergelenke auf der nächsten Etappe, die durch ein Waldstück nach Hareth führt. Für Schwammerl-Liebhaber lohnt sich ein Abstecher etwas abseits des Pfades auf den moosüberzogenen Untergrund. Das letzte Stück bis Hareth ist der einzige Abschnitt, der weniger Spaß macht: Ein halber Kilometer führt an der Straße entlang. Dafür wartet beim Wirt z'Hareth der nächste Biergarten . . . . . . bevor es weiter nach Anzberg geht. Vorbei an stattlichen Bauernhöfen mit geschmückten Vorgärten, entlang von Maisfeldern, die halb geerntet und stoppelig, halb in voller Blüte dastehen. Immer wieder kann man den Blick schweifen lassen, sieht außergewöhnliche Perspektiven, mal erkennt man die Türme vom Kloster Marhiahilf vor dem Passauer Fernsehturm, daneben die Kirchturmspitze von St. Anton. Die Kniegelenke werden beim Abstieg nach Haibach nochmal beansprucht, doch bieten alle paar hundert Meter grün-rot lackierte Sitzbänke eine Möglichkeit zum Ausruhen. Und ermöglichen einen schönen Ausblick zwischen Birkenästen hindurch auf den Kirchturm von Freinberg. In Haibach kommt man über die Jergerstraße zurück in den Ort. Und da gibt es noch einen etwas anderen Farbklecks: "Sissis Künstlerklause", eine Mischung aus Atelier, Galerie und Cafe, präsentiert sich mit rosafarbenem Anstrich samt farblich passendem Auto im Carport. Fotos: Wax
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