Die meist geklickten BeiträgeAktuelle KommentareAm 29.02. 19:46 Uhr von Markus Ihle bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 19:31 Uhr von Jürgen Hellwing bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 11:26 Uhr von Marcel Köth bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 29.02. 10:55 Uhr von Marco Madness bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 28.02. 12:54 Uhr von Karina Mischkowski bei Baukunst aus Raum und Licht Am 26.02. 13:33 Uhr von Karina Mischkowski bei Den Winter nochmal einfangen | Weltkulturerbe: Mangold hofft weiterÜber den "nassen Limes" ans ZielKommt Passau über Umwege vielleicht doch noch zum Welterbe-Titel? Durch eine Bewerbung des kulturell wertvollen Donauraumes hofft Passaus 2. Bürgermeister Urban Mangold außerdem, gleichzeitig einen weiteren Ausbau der Wasserstraße verhindern zu können. Die Hoffnungen waren groß, doch sie wurden letzte Woche jäh zerschmettert: Die Bewerbung der Passauer Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe scheiterte an der Expertenkommission, die für die Kultusministerkonferenz eine Vorauswahl durchführt. Sie hat vier Favoriten aus Bayern gekürt, die Schlösser König Ludwigs II. von Bayern, das historische Technik- und Kulturensemble „Augsburger Wasserwirtschaft“, die alpine und voralpine Wiesen- und Moorlandschaften im Werdenfelser Land, Ammergau, Staffelseegebiet und Murnauer Moos sowie als viertes den Nürnberger Prozess im Saal 600 als Geburtsstätte des Völkerstrafrechts. Passau sucht man in dieser Auflistung leider vergebens. Nach dem schon fast sicheren Aus bei der Bewerbung um das Bayerische Landesmuseum schon wieder eine herbe Schlappe für die Dreiflüssestadt. "Naturzerstörende Donauausbaupläne wären hinfällig" Mangold hofft nun, mit dem "nassen Limes" gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: „Das hätte auch den Vorteil, dass die naturzerstörenden Donauausbaupläne mit einer Staustufe dann ziemlich sicher hinfällig wären. Und genau das hat der Passauer Stadtrat vor zwei Jahren in einem Beschluss ohnehin bereits gefordert“, erinnert sich der Bürgermeister. Ein Verzicht auf den staustufengestützten Donauausbau würde nach Ansicht der ÖDP auch die Hochwassergefahr für Passau entschärfen. Mangold: „Bislang kommt die Hochwasserspitze des Inns immer früher als die Hochwasserspitze der Donau. Der staustufengestützte Ausbau erhöht die Fließgeschwindigkeit der Donau, deren Hochwasserspitze dann mit der des Inns zeitlich zusammentreffen würde. Was das für Passau bedeuten würde, kann sich jeder vorstellen.“ Gemeinsam mit ÖDP-Fraktionschef Paul Kastner plant er nun, in den nächsten Tagen eine entsprechende Initiative für einen erweiterten Welterbe-Antrag im Passauer Stadtrat einzubringen Foto: ÖDP
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