Deine kostenlose Zeitung für Passau!


Die meist geklickten Beiträge


Aktuelle Kommentare

Passau: Ab Abend noch geringfügiger Anstieg des Donaupegels

Erstes "Hochwässerchen" des Jahres

Gestern hat Passau das erste Hochwasser des Jahres erreicht - oder besser ein "Hochwässerchen": Denn sowohl Wasserwirtschaftsamt wie auch Feuerwehr geben derzeit Entwarnung, auch wenn noch ein leichter Anstieg der Donau erwartet wird.

veröffentlicht von Esther Mischkowski am 23.01.2012 12:02 Uhr im Ressort Land & Leute

Zur Situation in Passau gab der Leiter des Hochwasserwarndienstes des Wasserwirtschaftsamtes, Siegfried Brunner, genauer Auskunft: "In Passau wurde gestern nachmittag der erste Scheitel erreicht bei 701 cm auf der Donau." Das entspräche der Meldestufe 1, der niedrigsten Warnstufe, und seitdem verharre der Pegel bei kurz unter sieben Metern. "Eine Änderung ist erst abends zu erwarten, dann gibt es einen geringfügigen Anstieg", meint Brunner. In den nächsten ein, zwei Tagen dann erwarte man einen nächsten Scheitel - "wir gehen davon aus, dass er etwas höher ist als der erste", so Brunner. Genaue Prognosen könne er jedoch nocht machen, denn dies hängt davon ab, ob der prognostizierte Niederschlag im Einzugsgebiet der Donau eher in Form von Regen oder Schnee fallen wird. Derzeit befände sich der nächste Scheitel der Donau etwa auf Höhe Kehlheim.



Bestes Skiwetter in den Alpen: Kein Schmelzwasser für den Inn


Auch bei Inn und Ilz gibt er Entwarnung: "Der Inn liegt etwa 1,5 Meter unter der Meldestufe 1", berichtet Brunner. Die Meldestufe 1 beim Inn entspricht 540 cm. "Da erwarten wir auch kein Hochwasser." An der Innpromenade tritt der Inn allerdings auch noch weiterhin über die Ufer (siehe Bildergalerie). Der Einzugsraum des Inns sind die Alpen, und da fällt derzeit Schnee, Schmelzwasser ist nicht zu erwarten momentan. Ein sehr geringfügiger Anstieg der derzeitigen 3,71 Meter sei aber noch möglich. Die Ilz hat seit Freitag drei Hochwasserscheitel erreicht, selbst der höchste lag mit etwa 2,40 Metern deutlich unter der ersten Warnstufe, die bei 2,80 Meter liegt. Derzeit steht sie in Kalteneck, wo offiziell ihr Pegel gemessen wird, bei 1,87 Metern.

Auch für die Passauer Feuerwehr gab es bis dato nichts zu tun, berichtet Stadtbrandinspektor Andreas Dittlman: "Bisher haben wir nur Bauhof-Level", resümiert er. Das bedeute, dass sich die Einsätze z.B. auf Promenadensäuberungen etc. beschränken, die im Aufgabenbereich des städtischen Bauhofs lägen. Die Passauer Feuerwehren mussten somit nicht zum Kellerauspumpen oder Sandsäckestapeln ausrücken. "Für uns ist entscheidend, ob Inn und Donau gleichzeitig kommen, aber in den Alpen herrscht ja gerade bestes Skiwetter", meint Dittlmann. Aktuell sei also alles soweit ruhig.

Fotos: Wildfeuer


355.546
Bericht wurde veröffentlicht von
Für Kritik, Lob oder Verbesserungsvorschläge nutze unser Feedbackformular. Gerne auch 100% anonym.
Veröffentlicht in folgenden Zeitungen:
Passauer Altstadt, Passauer Ilzstadt/Hals, Passauer Innstadt
Schlagwörter & Themen:
Innpromenade , Hochwasser , Feuerwehr

Aktuelle Meldungen

AIESEC: Die größte internationale Studentenorganisation

Aus Passau in die ganze Welt

In unserer nächsten Folge der UNItiative besuchen wir das Passauer Lokalkomitee von AIESEC, der größten Studentenorganisation der Welt. zum Artikel

Heute vor 1267 Jahren - Tod des Bischof Vivilo

Zeitreise: Der erste Passauer Bischof

20. Februar 746 - Heute oder morgen vor wohl 1266 Jahren starb der erste Passauer Bischof Vivilo. zum Artikel

Weitere Meldungen im Tagesticker

Deine Meinung