05.03.2012 Singlewanderung war wieder ein großer ErfolgJeden ersten Sonntag im Monat wird gewandert Weitere Bilder & Schnappschüsse Die meist geklickten BeiträgeAktuelle KommentareAm 29.02. 19:46 Uhr von Markus Ihle bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 19:31 Uhr von Jürgen Hellwing bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 11:26 Uhr von Marcel Köth bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 29.02. 10:55 Uhr von Marco Madness bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 28.02. 12:54 Uhr von Karina Mischkowski bei Baukunst aus Raum und Licht Am 26.02. 13:33 Uhr von Karina Mischkowski bei Den Winter nochmal einfangen | Dirt Bike Park ist schon am ersten Tag eine AttraktionIn der Dirt Line gibt's wilde Sprünge1000 Kubikmeter Erde sind in der Westerburger Straße zu etwas modelliert worden, das Passaus Jugend begeistert anrücken lässt: Zu Hügeln und Spuren, zu einem Dirt-Bike-Park. "Gemeinsam mit der Jugend ist hier etwas entstanden, das mich ratlos hinterlässt", sagt Oberbürgermeister Jürgen Dupper bei der offiziellen Eröffnung und blickt auf den Platz. Zugegeben, die Hügel in unterschiedlichen Höhen und die Plattform am hinteren Ende schauen unspektakulär aus für etwas, das die jungen Leute sich in einem persönlichen Schreiben vom OB gewünscht hatten und für dessen Umsetzung sie sich mächtig ins Zeug gelegt haben. Früher Eislaufplatz, jetzt Ort für gewagte Sprünge Der Platz an der Westerburger Straße war lange Zeit ungenutzt, nachdem er vor Jahrzehnten als Eislaufbahn genutzt wurde. Ein Bolzplatz und ein Streetball-Platz teilten sich fortan die 3.000 Quadratmeter Fläche. Einige junge Leute, die der Leidenschaft Dirt Biken nachgehen, haben sich vor eineinhalb Jahren mit dem Wunsch nach einem Park für ihr Hobby an den OB gewandt, haben Unterschriften gesammelt und eigene Pläne vorgestellt. Das überzeugte die Stadträte. Mit Unterstützung von Lothar Kaseder vom Jugendamt und Günther Willmerdinger vom Sportamt wurden die Pläne zügig umgesetzt. 35.000 Euro sind in Planung und Umsetzung investiert worden. Landschaftsarchitekt Peter Kitzmüller nahm gemeinsam mit den Jugendlichen die Fläche regelmäßig unter die Lupe. "Sie haben während des Baus immer wieder ausprobiert, ob die Anfahrtshöhe passt, ob die Sprünge klappen", erklärt Willmerdinger. Viele Stellen waren beteiligt an der Umsetzung: "Man glaubt gar nicht, wie viele, wenn man sich diese Erdhügel so anschaut", sagt Landschaftsarchitekt Kitzmüller. Der Bauhof hat zunächst den Starthügel aufgeschüttet und die Ballfangzäune des Bolzplatzes verkürzt. Die Firma Wimmer lieferte gratis die Erde für die Hügel, genau 1.000 Kubikmeter sind es. Die Stadtgärtnerei hat die Seiten der Hügel begrünt. Das ist zwar noch unsichtbar, soll aber nach und nach alles ein bisschen verschönern. Die junge Firma up-2 schließlich hat den Bau geleitet. up-2, das sind Patrick Fuchs (32) und Benny Korthaus (28). Patrick Fuchs fährt seit 1994 BMX, hat Landschaftsarchitektur studiert und hat seine Diplomarbeit über das Planen und Gestalten von Skate-Parks gemacht. Benny Korthaus ist seit 1999 BMX-Profi und fährt für MTB Dirtjump. Um 21 Uhr muss Schluss sein Von 9 bis 21 Uhr ist ab sofort Dirt Biken erlaubt. Vor allem abends müsse diese Zeit eingehalten werden, erklärt Günther Willmerdinger, "aus Rücksicht auf die Anwohner". Von deren Seite gab es nicht nur positive Reaktionen auf die neue Attraktion vor der Haustür, doch denkt Willmerdinger, dass sich das bald ganz erledigt hat: "Dieser Sport macht ja in dem Sinne keinen Krach. Viele denken bei Dirt Bike an Motorradfahrer." Den Stadtteil stärken Die Stadtteile brauchen mehr Freizeitmöglichkeiten, sagt OB Dupper: "Das ist auch Ziel des Stadtrates. Hier haben wir nun mal ein Beispiel dafür." Dass gleich am Eröffnungstag etliche Dirt-Radler da waren, freut ihn. Ein paar Nachbesserungen an der Strecke werde es noch geben, so die Info. Die rechte Spur in etwa braucht einen höheren Starthügel. Hier soll ein Podest helfen. Der Hügel ist dann 4,50 Meter hoch. "Müssen nicht mehr bis Regensburg fahren" Zwei leidenschaftliche Dirt Biker sind Martin Thoma (19) und Stefan Schopf (20) (siehe auch Fotostrecke). Sie freuen sich, nun in Passau ihrem Hobby nachgehen zu können. "Vorher sind wir oft nach Regensburg gefahren, da gibt es ein Gelände. Aber das ist nun mal auch nicht der nächste Weg", sagt Martin Thoma. Das hat der Dirt-Bike-Park zu bieten: zwei so genannte Dirt-Lines: zwei Spuren mit uinterschiedlichen Anforderungen an Hügelhöhe. Die linke Linie ist für Anfänger mit Höhen bis 1,80 Meter und längeren Tables gedacht, die östliche Strecke für gute Fahrer mit Höhen bis 2,50 Metern. Die Roll-Ins sind zwischen 2,50 Meter und 3,20 Meter hoch, die rechte für erfahrene Fahrer wird zum Schluss 4,50 Meter hoch sein. Tables: das sind die begradigten Anhöhen der Hügel Roll-Ins: das sind die Startpunkte Fotos: Wax
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