05.03.2012 Singlewanderung war wieder ein großer ErfolgJeden ersten Sonntag im Monat wird gewandert Weitere Bilder & Schnappschüsse Die meist geklickten BeiträgeAktuelle KommentareAm 29.02. 19:46 Uhr von Markus Ihle bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 19:31 Uhr von Jürgen Hellwing bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 11:26 Uhr von Marcel Köth bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 29.02. 10:55 Uhr von Marco Madness bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 28.02. 12:54 Uhr von Karina Mischkowski bei Baukunst aus Raum und Licht Am 26.02. 13:33 Uhr von Karina Mischkowski bei Den Winter nochmal einfangen | Wochenlang kein Regen: Niedrigwasser in den FlüssenIn Passau herrscht EbbeAktueller Pegelstand der Donau: 4,20 Meter, Pegel Inn: 1,49 Meter, Pegel Ilz: zwischen 50 und 70 Zentimeter. Das sind Werte, bei denen man in Passau von Niedrigwasser spricht. Am Niederhaus schaut der Hungerfelsen raus. Der Hungerfelsen, erklärt Anton Hartl, der auf Sichthöhe sein Angelbedarfsgeschäft hat, sei nur dann zu sehen, wenn es kaum regne. Kaum Regen, das bedeutete früher: kaum Ernte. Kaum Ernte, das bedeutete: Hunger. Dieser Tage sitzen Möwen auf dem Felsen am Zusammenfluss von Donau und Ilz. Auch ansonsten geben die Flüsse ein ungewohntes Bild ab: Meterhoch braune Ufer, da, wo sonst Wasser ist. Breitere Sandbänke am Inn und sogar ein kleiner Strand in der Ilz entlang der Freyunger Straße. Erich Wurm von der Donauschifffahrt Wurm + Köck beobachtet die Flüsse dieser Tage auch ganz genau. "Man kann schon von Niedrigwasser sprechen", sagt er. Kaum Regen, dazu sei viel weniger Schmelzwasser als erwartet daher geflossen. Dramatisch sei es die Lage aber noch nicht, sagt Wurm. "Das letzte schlimme Niedrigwasser hatten wir 2003. Da lag der Pegel unter 4 Metern." Der geringste Stand, den es bei Niedrigwasser gebe, sei 3,85 Meter. Niedrigwasser für Fahrgastschiffe kein Problem Das Kristallschiff, die Regina Danubia und ihre Schwesterschiffe können trotzdem problemlos fahren, sagt Erich Wurm: "Fahrgastschifffahrt ist kein Problem. Die Schiffe haben einen so geringen Tiefgang, man kann eigentlich immer fahren." Vor allem im Bereich zwischen Passau und Linz gebe es nie Probleme: "Es sind drei Stauwerke auf der Strecke, da hat man immer Wasser." Im Gegensatz zum Hochwasser, wo genau ab dem Pegelstand von 7,80 Metern kein Schiff mehr verkehren darf, gebe es nach unten keine offizielle Grenze. Frachtschiffe hingegen, ergänzt Wurm, müssten schon seit Wochen wegen der niedrigen Pegelstände auf Vorsicht achten: "Die haben seit längerem nur noch die halbe Fracht geladen." Besonders im Bereich der frei fießenden Donau zwischen Straubing und Vilshofen seien die Pegel besonders niedrig und die Fahrgeschwindigkeit entsprechend zu verringern. Der Hofkirchener Pegel Erich Wurm, der seine Reederei 1965 gegründet hat, weiß genau, welche Stellen wichtig sind für die Schiffahrt. Und da seien die Passauer Pegelstände weit weniger bedeutend als der in Hofkirchen: "Der Hofkirchener Pegel ist maßgebend für die Schifffahrt zwischen Passau und Deggendorf." Fotos: Wax
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