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Spaß mit Zuckerwatte, Karussell und bunten Gewinnen

Die Dult mit Kinderaugen

Eine Runde Autoscooter hier, eine Portion Zuckerwatte da: Die Maidult ist ein Paradies für Kinder. Und am Familientag, wenn es alles zum halben Preis gibt, auch eine Wohltat für die Eltern.

veröffentlicht von Susanne Wax am 03.05.2011 11:04 Uhr im Ressort Land & Leute

Wir haben den Festplatz gestern mit zwei Kindern erkundet: Die Geschwister Lena (4) und Julian (8) dürfen sich auf der Maidult richtig austoben. Mama Melanie Kinateder und Papa Michael Kinateder haben vor allem eines mitgebracht. Geduld.

Alles ist bunt, überall ist Musik, links und rechts locken Spielzeug, Fahrgeschäfte und duftende Leckereien. Doch Lena und Julian wissen genau, wo sie zuerst hinwollen: zum Karussell. Die Geisterbahn hatte Papa Michael vorher noch vorgeschlagen. Doch Julian hat den Kopf geschüttelt: "Da kann ich in der Nacht nimmer schlafen." Da ist es nun, das Karussell mit seinen vielen Autos, dem Flugzeug und dem Feuerwehrauto. Julian läuft schnurstracks zu einem bunten Bus, Lena lässt sich von Mama Melanie auf ein Pferd helfen. "Eigentlich mag sie immer auf einem echten Pony reiten, aber die gibt es nur bei der Herbstdult", erklärt sie.





Ein paar Runden werden gedreht, man kann beobachten: Fast alle Kinder fahren mindestens drei Mal. Die halben Preise bringen den Fahrgeschäften jede Menge Kundschaft. Es wuselt nur so vor Kindern, Eltern, Omas und Opas. Und so ist die Schlange auch vor dem zweistöckigen Gebäude lang, in die Julian sich mit seinem Papa wagt: Das "Alpenrausch" wirbt mit Sprüchen auf Herzen: "A Hupfer'l geht scho no" oder "Des muassd a moi macha". Über Wasserbecken gilt es zu balancieren, sich zwischen drehenden Säulen durchzuschlängeln, über kleine Abgründe mit dem Seil zu schwingen. Lena und ihre Mama schauen zu, wie Bruder und Ehemann im Fahrgeschäft verschwinden und raten, an welcher Tür sie wohl wieder rauskommen. Wie war's? "Lustig", sagt Julian.


Zuckerwatte, und dann schnell zum Autoscooter

Schwester Lena hat inzwischen einen Plan gefasst: Als nächstes ist eine Zuckerwatte dran. Die Kinderköpfe verschwinden hinter dem weißen süßen Flausch. Als Stärkung reicht ihnen das allemal.

Ball werfen, Autoscooter fahren, Schießen: Zügig geht es weiter im Programm. Die Aufgaben, für die man Kraft braucht, überlässt die kleine Lena lieber ihrem großen Bruder. Dafür ist die Vierjährige beim Fische fangen in ihrem Element: Einen kleinen Kescher drückt die Standfrau ihr in die Hand, dann darf sie rote Plastikfische aus dem Wasser holen. Die haben Nummern, und die zusammengezählt ergeben sie Summe an Punkten, für die Lena sich einen Preis aussuchen darf. Den Plüschstern? Oder doch der Hüpfball? Oder ein Schmuckset für die Puppe? Die Entscheidung fällt schwer. "Wir kommen einfach später nochmal", sagt der Papa.


Dreimal "Peng" - dafür gibt's was Tolles

Bruder Julian hingegen weiß am nächsten Stand - beim Spicker-auf-Luftballons-Werfen - genau, was er als Preis will: eine Transformer-Actionfigur. Drei Ballons hat er mit einem lauten "Peng" zum Platzen gebracht, seine Schwester hat ihm dabei zugeschaut. Stolz nimmt er den "Transformer" mit.

Leer ausgehen soll kein Kind auf der Maidult, neben Spaß beim Karussell fahren und Autoscooter-Rennen braucht es auch unbedingt etwas, das man mit nach Hause nehmen kann. Sonst war's nur halb so schön. Dafür sind die Verkaufsstände da, an denen man auch ohne Losglück etwas Schönes bekommt. Worauf Lena dort Kurs nimmt, was weiß ihre Mutter Melanie ganz genau: "Da gibt es dieses schöne Einhorn", sagt sie. Und hat Recht: Das blonde Mädchen hat es schon entdeckt. Und auch hier sind die Preise in Ordnung. Heißt: Das schöne lilafarbene Einhorn darf mit nach Hause.


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Schlagwörter & Themen:
Feuerwehr , Maidult

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