05.03.2012 Singlewanderung war wieder ein großer ErfolgJeden ersten Sonntag im Monat wird gewandert Weitere Bilder & Schnappschüsse Die meist geklickten BeiträgeAktuelle KommentareAm 29.02. 19:46 Uhr von Markus Ihle bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 19:31 Uhr von Jürgen Hellwing bei Und immer wieder der Weg zum Oberhaus Am 29.02. 11:26 Uhr von Marcel Köth bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 29.02. 10:55 Uhr von Marco Madness bei Waldkirchen: 90-Jähriger richtet Pistole gegen sich selbst Am 28.02. 12:54 Uhr von Karina Mischkowski bei Baukunst aus Raum und Licht Am 26.02. 13:33 Uhr von Karina Mischkowski bei Den Winter nochmal einfangen | Spaß mit Zuckerwatte, Karussell und bunten GewinnenDie Dult mit KinderaugenEine Runde Autoscooter hier, eine Portion Zuckerwatte da: Die Maidult ist ein Paradies für Kinder. Und am Familientag, wenn es alles zum halben Preis gibt, auch eine Wohltat für die Eltern. Wir haben den Festplatz gestern mit zwei Kindern erkundet: Die Geschwister Lena (4) und Julian (8) dürfen sich auf der Maidult richtig austoben. Mama Melanie Kinateder und Papa Michael Kinateder haben vor allem eines mitgebracht. Geduld. Ein paar Runden werden gedreht, man kann beobachten: Fast alle Kinder fahren mindestens drei Mal. Die halben Preise bringen den Fahrgeschäften jede Menge Kundschaft. Es wuselt nur so vor Kindern, Eltern, Omas und Opas. Und so ist die Schlange auch vor dem zweistöckigen Gebäude lang, in die Julian sich mit seinem Papa wagt: Das "Alpenrausch" wirbt mit Sprüchen auf Herzen: "A Hupfer'l geht scho no" oder "Des muassd a moi macha". Über Wasserbecken gilt es zu balancieren, sich zwischen drehenden Säulen durchzuschlängeln, über kleine Abgründe mit dem Seil zu schwingen. Lena und ihre Mama schauen zu, wie Bruder und Ehemann im Fahrgeschäft verschwinden und raten, an welcher Tür sie wohl wieder rauskommen. Wie war's? "Lustig", sagt Julian. Zuckerwatte, und dann schnell zum Autoscooter Schwester Lena hat inzwischen einen Plan gefasst: Als nächstes ist eine Zuckerwatte dran. Die Kinderköpfe verschwinden hinter dem weißen süßen Flausch. Als Stärkung reicht ihnen das allemal. Ball werfen, Autoscooter fahren, Schießen: Zügig geht es weiter im Programm. Die Aufgaben, für die man Kraft braucht, überlässt die kleine Lena lieber ihrem großen Bruder. Dafür ist die Vierjährige beim Fische fangen in ihrem Element: Einen kleinen Kescher drückt die Standfrau ihr in die Hand, dann darf sie rote Plastikfische aus dem Wasser holen. Die haben Nummern, und die zusammengezählt ergeben sie Summe an Punkten, für die Lena sich einen Preis aussuchen darf. Den Plüschstern? Oder doch der Hüpfball? Oder ein Schmuckset für die Puppe? Die Entscheidung fällt schwer. "Wir kommen einfach später nochmal", sagt der Papa. Dreimal "Peng" - dafür gibt's was Tolles Bruder Julian hingegen weiß am nächsten Stand - beim Spicker-auf-Luftballons-Werfen - genau, was er als Preis will: eine Transformer-Actionfigur. Drei Ballons hat er mit einem lauten "Peng" zum Platzen gebracht, seine Schwester hat ihm dabei zugeschaut. Stolz nimmt er den "Transformer" mit. Leer ausgehen soll kein Kind auf der Maidult, neben Spaß beim Karussell fahren und Autoscooter-Rennen braucht es auch unbedingt etwas, das man mit nach Hause nehmen kann. Sonst war's nur halb so schön. Dafür sind die Verkaufsstände da, an denen man auch ohne Losglück etwas Schönes bekommt. Worauf Lena dort Kurs nimmt, was weiß ihre Mutter Melanie ganz genau: "Da gibt es dieses schöne Einhorn", sagt sie. Und hat Recht: Das blonde Mädchen hat es schon entdeckt. Und auch hier sind die Preise in Ordnung. Heißt: Das schöne lilafarbene Einhorn darf mit nach Hause.
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