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Bearbeitung erfordert Stellenaufstockung um zehn Stunden

Drogenfahrten machen der Stadt viel Arbeit

In der Führerscheinstelle der Stadt Passau ist für 2012 eine Stellenaufstockung nötig. Der Grund: Ausländer, die unter Drogen Auto gefahren sind und von Schleierfahndern am Autobahnrastplatz bei Passau aufgegriffen werden.

veröffentlicht von Susanne Wax am 18.10.2011 17:29 Uhr im Ressort Politik

Ein Detail aus dem Stellenplan, den Personalamtsleiter Josef Bauhoffer dem Ausschuss für Verwaltung und Personal am gestrigen Montag vorstellte. "Wir haben in der Abteilung einen Mehrbedarf von zehn Stunden wegen dieser Angelegenheiten", sagte er. Ordnungsamtsleiter Josef Zacher erklärte das genauer: Wenn an der Rastanlage Donautal von den Schleierfahndern ausländische Staatsbürger erwischt werden, unter Drogen am Steuer zu sitzen, wird ihnen der Führerschein entzogen. Allerdings ist für die Bearbeitung der Fälle nicht das Gericht zuständig wie etwa bei Alkoholdelikten, sondern die Führerscheinstelle: "Sie kümmert sich um die Entziehung der Fahrerlaubnis", so Zacher.

Und da Passaus Schleierfahnder sozusagen erfolgreich sind und jede Menge Drogenfahrten aufdecken, macht das viel Arbeit. Allein schon der Presseverteiler der Fahndung liefert fast täglich Meldungen von Ausländern, die an der Rastanlage unter Drogen stehend kontrolliert wurden. "Eigentlich bräuchten wir eine Aufstockung um 20 Stunden. Aber wir haben tüchtiges Personal, so dass uns zehn reichen", sagte Zacher.

"Gesellschaftlich verheerend" nannte OB Jürgen Dupper die hohe Quote an Drogenfahrten allein in diesem kleinen Passauer Umkreis: "Man kann sich glaube ich nur ansatzweise die Dunkelziffer vorstellen."

Foto: Arno Bachert / pixelio.de

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